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Gedanken

Edit: Ich mache immer Absätze beim schreiben, aber Myblog zeigt es nie so an. Ich entschuldige mich jetzt schonmal weil ich weiß, wie furchtbar anstrengend es ist das ganze zu lesen ohne Absätze Hallo ihr Lieben,ist es denn wirklich schon wieder ein halbes Jahr her? Die Zeit fliegt wirklich! Ich habe die letzte Stunde damit verbracht, alte Blogeinträge von mir zu lesen. Und dabei sind mir ein paar Gedanken gekommen die ich gerne los werden möchte.Als erstes möchte ich euch natürlich ein Update von meinem Leben geben. Ich glaube, ich hatte hier schon erzählt dass ich einen neuen Job habe bzw. beim Vorstellungsgespräch war. Ich war dort nicht lange, genau einen Monat. An sich war alles okay, außer, dass ich dauernd "zweckentfremdet" wurde. Ich war eigentlich als Bürokauffrau eingestellt, aber es kamen immer mehr Aufgaben hinzu wie putzen, staubsaugen, Kisten schleppen. Oder ich sollte vor der Arbeitszeit (natürlich alles unbezahlt und von meinem Sprit) in die Stadt fahren um ein paar Erledigungen für den Chef zu machen. Anfangs habe ich nichts gesagt, ich hatte gehofft, dass das nicht häufig vorkommt. Aber es kam eigentlich ständig vor. Also habe ich es angesprochen. Natürlich sachlich und höflich. Hat aber alles nichts gebracht, am Ende wurde ich gekündigt. Zum Ende hin gab es auch ganz schön Zoff, aber dann haben wir es doch hinbekommen die letzten 2 Wochen miteinander normal umzugehen. Also bin ich momentan Zuhause. Ich will nicht lügen, anfangs hatte ich mich sogar ein bisschen gefreut 'Urlaub' zu haben und ein bisschen Zeit für mich zu haben, da ich selber sehr verwirrt war zu dieser Zeit und nicht wirklich wusste, wie es weitergehen soll.Jetzt ist aber wieder ein bisschen Zeit verflogen und ich konnte über alles nachdenken bzw. habe ich auch etwas zuviel Zeit zum nachdenken. Bewerbungen schreibe ich natürlich schon von Anfang an, aber viel kam dabei bis jetzt nicht rum.Zu meinem Gewicht gibt es keine Änderung. Seit einem halben Jahr nehme ich dauernd wieder ab und dann wieder zu. Ich habe es von der 115 noch kein einziges Mal runter geschafft.Wie ich ja eben schon gesagt hatte, habe ich ja jetzt viel Zeit zum nachdenken. Und ihr wisst auch, wie sehr mich mein Gewicht stört. Aber momentan komme ich nicht wirklich weit. Ich merke leider oft, wie meine Gedanken wieder in die falsche Richtung gehen. Ich denke mir oft: "Naja, dann hunger halt eben wieder bis alles runter ist und dann ist gut." Aber wir wissen alle, dass das nicht so einfach ist. Wenn ich alte Einträge von mir lese, weiß ich, dass ich da nicht wieder zurück will. Ich weiß aber, dass ich mich leicht wieder in diese Richtung bewege. Ich merke, wie ich förmlich wieder Angst vor dem essen bekomme. Ich merke, wie depressiv ich den ganzen Tag über bin sobald die Waage mehr zeigt. Vor ca. 2 Wochen hatte es dann den traurigen Höhepunkt erreicht nachdem ich versucht hatte, mich nachdem essen zu übergeben. Ich bin keine 15 mehr. Ich werde im Sommer 22 und müsste es eigentlich besser wissen. Das hungern, ist ja nicht nur hungern. Mit dem nichts-essen wurde damals alles schlimmer als besser. Und auch momentan ist es so, dass ich dauernd ans Essen denke. Die eine Seite möchte einfach nichts essen, damit ich abnehmen kann und dann 'wird alles gut' und die andere Seite ist vernünftig. Wohin hat mich das ganze denn gebracht? Ich habe durch das nichts-essen kein Stück abgenommen, sondern langfristig betrachtet sogar sehr viel zugenommen. Seit ich ca. 11 bin, dreht sich mein Leben um Diäten und abnehmen. Damals, hatte ich es nicht nötig. Ich war schlank, trug Größe 34/36 war aaber trotzdem unzufrieden und unglücklich. Ich weiß nicht mehr, wie es ist, normal zu essen. Ich würde das so gerne wieder können, einfach normal sein. Essen als Essen zu sehen. Und nicht als Feind, Freund, Glück oder Pech. Ich habe jeweils 2 Mal versucht für je eine Woche normal zu essen. Also mir nichts zu verbieten, zu essen wenn ich hungrig bin und aufzuhören, wenn ich wirklich satt bin. Denn ich esse oft, wirklich sehr sehr oft weiter, obwohl ich eigentlich schon satt bin. Das erste Mal hatte ich 100 Gramm abgenommen und beim zweiten Mal 200 Gramm zugenommen. Sowas braucht eigentlich seine Zeit, man lernt nicht in 2 Wochen wieder normal zu essen wenn man 11 Jahre quasi ständig auf Diät war oder alles gefressen hat was man kriegen konnte, weil man wusste die nächste Diät kommt bestimmt. Für mich ist das ganze ein Teufelskreis. Ich weiß, dass ich mir und meinem Körper mehr Zeit geben muss. Aber das kann ich nicht. So traurig das auch klingt, aber mein Glück hängt von meinem Gewicht ab. Ich schaffe es nicht, mich mehrere Tage nicht zu wiegen. Ich werde lediglich verrückt. Ich lebe momentan ziemlich zurückgezogen. Ich bin nur in meiner Wohnung und der einzige Grund warum ich meine Wohnung verlasse, ist wenn ich Einkaufen muss. Und das auch sehr ungerne. Ich fühle mich draußen nicht wohl. Vorallem nicht in Menschenmengen. Freunde habe ich keine. Allerdings habe ich viele Pläne, Träume und Ziele. Und das ALLES mache ich abhängig von meinem Gewicht. Ich sage mir selber, dass ich nichts erreichen kann, mit diesem Gewicht. Ich kann keine neuen Freunde finden mit diesem Gewicht, ich kann keinen Job finden der mir Spaß macht mit diesem Gewicht, ich kann einfach nicht glücklich sein mit diesem Gewicht.Ich bin eigentlich der Meinung, dass man sich selber lieben sollte wie man ist. Egal ob dick, dünn oder normal. Was man sieht, ist die Hülle. Das wichtigste ist, wie der Kern ist. Und eigentlich war ich bis vor kurzem auch der Meinung, ich hätte inzwischen gelernt mich selbst zu lieben. Aber mir ist klar geworden, dass das nicht stimmt. Ich weiß, es ist für Außenstehende vielleicht schwer zu verstehen. Aber mein Körper, mein Gewicht, entscheidet darüber ob ich glücklich werde oder nicht. Deswegen ist mein größtes Ziel abzunehmen, denn alles andere kann ich nur erreichen, wenn ich schlank bin. Ich merke gerade, wie verwirrend das klingt. Ich versuche jedenfalls zur Zeit einen Weg für mich zu finden, wie ich mein Ziel erreichen kann. Ändere den Weg aber niemals dein Ziel Heute war zum Beispiel ein Tag, wo ich nichts festes gegessen habe. Aber kann ich das wirklich monatelang durchziehen? Will ich das überhaupt? Will ich, dass das Gewicht runter geht und gleichzeitig auch die Laune? Diese Dinge schwirren mir STÄNDIG im Kopf rum. Und deswegen nochmal: Wieso kann für mich Essen nicht einfach Essen sein? Einfach etwas normales. Ich kann euch nicht sagen, wie es weitergehen wird. Ich weiß es ja selber noch nicht. Ich hoffe nur sehr, bald den richtigen Weg für mich zu finden. Ich möchte nämlich, dass dieses Jahr anders wird.Mir ist beim lesen meiner alten Einträge nämlich aufgefallen, dass vieles noch gleich geblieben ist. Klar, habe ich mich verändert. Ich gehe anders mit Dingen um, mir geht es nicht so schlecht wie damals und ich versuche mich nicht mehr aktiv kaputt zu machen, so wie damals. Aber die Ziele sind irgendwie gleich geblieben. Und anstatt dem ganzen näher zu kommen, entferne ich mich immer mehr davon. Das war wirklich ein langer Eintrag, aber irgendwie musste das alles mal raus. Ich bin auch eigentlich nicht traurig gerade (falls es so rüberkommen sollte), sondern einfach nur furchtbar verwirrt. Ich wünsche euch einen schönen Abend/Tag und hoffe nächstes Mal, positiveres berichten zu können Bis dann ♥
28.2.17 00:26


Veränderungen - Update

Hallo ihr Lieben,es ist schon wieder so lange her! Ich hoffe, euch gehts allen gut. Das könnte ein etwas längerer Eintrag werden, denn ich habe wirklich viel zu erzählen und möchte euch einfach ein paar Updates geben. Edit: Ich möchte noch erwähnen, dass ich in meinen Texten immer Leerzeilen mache, allerdings löscht Myblog die jedes mal wieder raus. Tut mir Leid dafür! Gewicht:Ich fang einfach mal mit den Neuigkeiten an. Ich habe die 10 Kilo Marke geknackt, das heißt ich wiege jetzt 116 statt 126. An sich ist das kein großer Unterschied, aber ich kann euch sagen, dass ich mich mit 116 viel besser fühle als mit 126. Auch wenn es trotz allem noch weit entfernt vom wohlfühlen ist. Denn trotz meines Gewichtsverlustes traue ich mich kaum noch raus. Ich bin jedenfalls super stolz auf mich. Diese 10 Kilo waren ein Kampf, das kann ich euch sagen. Jeder einzelne Tag fiel mir unendlich schwer und ich kann euch nicht sagen wie oft ich schon alles hingeschmissen habe. Momentan versuche ich es etwas anders. Ich versuche intuitives essen. Keine Verbote, man darf essen was man will. Die einzigen Regeln: man isst, wenn man wirklich hunger hat und hört auf, wenn man wieder satt ist. Vor 4 Tagen habe ich angefangen und es fällt mir immer noch schwer mich darauf zu konzentrieren wann ich wirklich satt bin. Denn mir ist aufgefallen, dass ich oft weiter esse obwohl ich schon lange satt bin. Und generell esse ich in vielen Situationen wo ich gar nicht hungrig bin. Aber naja, es ist heute wie gesagt mein 4. Tag. Ich fühle mich jedenfalls entspannter, der Druck ist weg und ich denke nicht permanent über essen nach, ich fühle mich einfach viel besser und seitdem Start sind auch schon wieder 1,1 Kilo weg. Ich bin gespannt wo mich das alles noch hinführt. Job:Ich glaube, ich habe euch schon öfter erzählt, dass ich in meinem Betrieb nicht glücklich bin. Ich habe vor 5 Jahren meine Ausbildung dort angefangen und mochte es von Anfang an nicht. Nachdem ich die Ausbildung bestanden habe, bin ich noch dort geblieben da ich nicht arbeitslos werden wollte. Und jetzt hab ich tatsächlich eine neue Stelle gefunden! Die Stelle beginnt am 01.10.16. Es ist in ein Pflegedienst und ich arbeite in der Verwaltung. Es ist ein kleiner Betrieb, der aber wohl immer weiter wächst. Ich hatte bereits schon einen Probetag. Und hier darf ich ja ehrlich sein. Begeistert war ich nicht.. Um kurz mal die negativen Punkte aufzuzählen: Ich arbeite vermutlich länger als momentan, Überstunden muss ich mit einkalkulieren laut Chef, ich werde auch Dinge machen müssen für die normalerweise Bürokaufleute nicht zuständig sind. Wie zum Beispiel Treppenhäuser putzen, denn das sollte am ersten Probetag direkt gemacht werden. Ich war leicht irritiert. Aber als ich dann mit meiner zukünftigen Kollegin alleine war, die gerade mal ein paar Jahre älter ist als ich, hat sie mir gesagt dass sowas wirklich sehr selten vorkommt. Sie sagte, dass sie sich freuen würde wenn ich dort anfange. Und dass sie mir versichern kann, dass es dort echt Spaß macht, die Leute sind super nett und sie meinte sie hätte noch nie irgendwo gearbeitet wo es ihr so gefallen hat. Und da dachte ich mir, okay ich geb dem ganzen ne Chance, schlimmer kanns ja nicht mehr werden. Es hat sich herausgestellt dass die beste Freundin meiner Mama vor einigen Jahren mal da gearbeitet hat, und sie meinte die wären alle super lieb und sie war dort sehr zufrieden. Ich bin total nervös. Ich habe wirklich super Angst. Angst etwas falsch zu machen und generell vor Veränderungen. Ich versuche das alles positiv zu sehn.Meine Chefin hat die Kündigung ganz gut aufgenommen. Nur allerdings gab es kurz danach Probleme. Denn sie wollte mir nicht meine zustehenden Urlaubstage geben. Ihre Worte 'dann klag es ein, von mir bekommst du sie nicht'. Und ich bin jetzt seit 1,5 Wochen krankgeschrieben. Psychisch habe ich es nicht mehr ausgehalten und das tut mir jetzt auch mal ganz gut. Ich könnte sie rein theroetisch wirklich verklagen, dann muss sie mir die Urlaubstage auszahlen, aber ich denke ich werde mir den Stress sparen. Ich kann mir vorstellen wie sich die Kollegen das Maul zerreissen über mich. Obwohl ich mit denen ganz gut klar gekommen bin (mit manchen mehr, mit manchen weniger). Aber ich muss ehrlich sagen, ich trauer dem ganzen absolut nicht hinterher und ich bin nicht traurig darüber wenn wir uns nicht mehr sehen. Sonstiges:Ich glaube, dieses Thema habe ich noch nie angesprochen in meinem Blog aber ich bin ziemlich unzufrieden mit meinen Zähnen, schonn immer gewesen. Damals mit 14 wurde mir dann gesagt, dass eine Zahnspange bei mir nur möglich ist mit einer Kiefer OP. Ich habe ein Tiefgebiss und andere Wege gäbe es wohl nicht. Ich habe lange darüber nachgedacht, bin in eine Spezialklinik in eine andere Stadt gefahren um mich zu erkundigen. Es gäbe wohl (eventuelll) 2 Optionen. Erste: Ich mache die OP und lasse mir den Kiefer brechen, mit Risikien die natürlich immer dabei sind, die Krankenkasse würde den meisten Teil bezahlen. Aber das ganze würde Jahre dauern und ich müsste dauernd in eine andere Stadt fahren die ca. 30 KM entfernt ist. Zweite Option: Man hat Abdrücke etc. genommen um zu schauen, ob es doch noch einen Weg gibt um die OP zu umgehn. Ich müsste alles selber bezahlen ca. 6000 Euro. Aber ich hätte keine OP und der ganze Behandlungsverlauf wäre um einiges kürzer. Ich habe mich für Option 2 entschieden. Aber wie gesagt, man muss erst schauen ob das so ohne OP überhaupt möglich ist. Am 21. habe ich in der Klinik einen Termin und man wird mir mitteilen, ob das überhaupt möglich ist. Ich bin super aufgeregt aber ich hoffe so sehr, dass das möglich ist. Ansonsten habe ich irgendwo auch das Gefühl, das ich momentan wirklich dabei bin Dinge zu ändern. Auch wenns sehr langsam voran geht. Freunde habe ich immer noch keine gefunden. Ich habe momentan wirklich absolut niemanden. Und ich traue mich auch nicht mehr Freundschaften zu schließen wegen dem Übergewicht. Aber vielleicht ändert sich das auch im neuen Job. Ich hoffe, dass ich bis dahin noch ein paar Kilos runter hab. Momentan denke ich viel über meinen damaligen Selbstmordversuch nach. Mir kommen immer wieder die Tränen wenn ich daran denke, was ich meiner Familie angetan habe. Aber oft denke ich mir auch, dass ich großes Glück hatte. Ich meine, dass ich überlebt habe. Die Ärzte haben nicht daran geglaubt dass ich es ohne Lebertransplantaion überleben würde. Es war wirklich ein kleines Wunder. Ich weiß nicht, ob ich das hier je erzählt habe, aber ca. 2 Monate nach meinem Selbstmordversuch gab es noch einen zweiten. Auch das habe ich überlebt. Davon weiß auch kaum jemand was. Meine Eltern wissen es zum Beispiel nicht. Ich hatte giftige Blumensamen geschluckt, die einen Herzstillstand verursachen. Aber außer, dass ich mich die ganze Nacht übergeben habe und eine taube Zunge hatte, war nichts passiert. Und eigentlich bin ich niemand der Gläubig ist, aber oft denke ich mir, dass ich einen Schutzengel habe. Und dass es das für mich noch nicht war. Ich glaube, dass auf mich noch sovieles schönes im Leben wartet. Und inzwischen bin so froh, dass ich noch hier bin. Dass ich die Chance habe, noch einmal alles anders zu machen und richtig zu leben. Momentan ist es wie gesagt noch nicht so das wahre. Ich verstecke mich nur Zuhause. Aber alles, wirklich alles was mich stört und wozu ich momentan nicht die Kraft habe dies zu ändern, hat was mit meinem Übergewicht zutun. Ich fühle mich einfach nicht mehr so wirklich schön. In der Stadt war ich zuletzt im Januar 2015 und ich lebe quasi mitten in der Stadt. Ich habe Angst vor Blicken, aber am meisten habe ich Angst davor, Leute zu treffen von früher. Leute, die mich mit 55 kg kannten. Das wäre für mich einfach der reinste Horror. Ich gehe nur einkaufen und zur Arbeit. Okay, momentan nur einkaufen. Aber ich fühle mich mit jedem Kilo weniger wohler und ich weiß, dass ich das schaffen werde. Und ich weiß, dass irgendwann der Tag kommen wird, an dem ich mich wohl fühlen werde. Der Tag, an dem ich glücklich sein werde und mir jeden Wunsch erfüllen werde. Das ist wirklich ein RIESEN Text geworden, bitte verzeiht mir aber das musste alles raus. In erster Linie habe ich den Text für mich geschrieben. Denn ich möchte in einem Jahr auf diesen Text zurück blicken und sagen können 'sovieles hat sich verändert'. Habt einen schönen Tag, meine Lieben.
14.9.16 22:02


Now is the time to start living the life you always imagined.

Hallo meine Lieben!Ich hoffe, euch gehts gut. Wisst ihr was mich an letzter Zeit an mir selber stört? Ich vergleiche mich dauernd mit anderen. Und damit meine ich nicht (nur) vom Aussehen her. Ich vergleiche mein Leben, mit dem von anderen. Und das eigentlich mit fast jedem, aber besonders Menschen aus meiner Vergangenheit. Egal, ob alte Freunde, alte Klassenkameraden, mein Ex-Freund. Oft wirkt es so, als wäre in deren Leben alles perfekt, als hätten sie keine Sorgen. Vielleicht ist das auch ein bisschen neid? Ich habe einfach dauernd das Gefühl, das jeder ein erfolgreiches und glückliches Leben führt, außer mir. Versteht mich bitte nicht falsch. Ich bin nicht wirklich ungülcklich, klar, ich habe oftmals Tage wo ich mich wieder depressiv fühle, aber ich glaube das ist etwas, was sich nie ändert wenn man einmal da reingerutscht ist.Mein Leben ist zur Zeit einfach.. Langweilig? Unerfüllt eben. Und irgendwie fokusiere ich mich dabei zu sehr auf andere. Ich glaube, ich vergesse dabei oft, dass jeder seine Probleme hat. Mein Tagesablauf ist jeden Tag der selbe: Aufstehen, zur Arbeit gehn, nachhause kommen, essen, schlafen. Durch mein übergewicht verkrieche ich mich ja dauernd zuhause. Ich möchte zur Zeit auch keine neuen Leute kennenlernen, einfach wegen meinem Gewicht. Ich fühle mich unwohl und will das erstmal ändern bevor ich neue Menschen kennenlerne. Und es ist nicht so, als hätte ich keine Träume. Ganz im Gegenteil! Ich kann mich nicht erinnern in meinem Leben jemals soviele Ziele und Träume gehabt zu haben. Und momentan arbeite ich wirklich sehr hart an mir um all meine Träume zu erreichen. Um endlich richtig glücklich zu werden. Aber das alles braucht nunmal Zeit. Man kann ein komplettes Leben nicht innerhalb einer Woche ändern. Man braucht viel Geduld und Zeit. Ein Haus wird ja auch nicht einfach innerhalb eines Tages gebaut. Und ich weiß, dass ich viele kleine Schritte benötige um an große Ziele zu kommen.Ich weiß, dass nur ich für mein Glück verantwortlich bin. Never give up on a dream just because of the time it will take to accomplish it. The time will pass anyway.
4.5.16 22:20


Erfolge & Misserfolge

Hallo meine Lieben

ich melde mich mal wieder bei euch, nach langer Zeit. Ich habe diese Woche Urlaub und habe bisher noch nicht so viel produktives getan.

Bevor ich wieder mal darüber blogge was zur Zeit nicht gut läuft, möchte ich euch erst von meinen kleinen Erfolgen berichten.

Ihr wisst ja dass mein Gewicht ein riesen Problem für mich ist. Als ich das letzte Mal gebloggt habe habe ich euch erzählt dass ich bei 126 KG angekommen bin. Mittlerweile habe ich es aber geschafft auf 119. Es sind jetzt genau 6,5 Kilo weg und das macht mich echt glücklich. Klar, das ist nur ein winzig kleiner Erfolg wenn ich daran denke wieviel Kilos ich noch abnehmen muss aber ich kann euch sagen, dass ich mich jetzt schon ein kleines bisschen besser fühle.

Das ist das größte Erfolgserlebnis bis jetzt. Ansonsten versuche ich aber trotzdem weiter fleißig an mir zu arbeiten. Sowie jedes Jahr habe ich mir meine Neujahrvorsätze aufgeschrieben aber diesmal arbeite ich auch wirklich daran.

Ich versuche mir jeden Tag 3 kleine Ziele vorzunehmen, es muss echt nichts großes sein. Manchmal ist es nur dass ich 1,5 Liter Wasser am Tag trinke, 15 Minuten Klavierspielen üben oder einen Zahnarzttermin mache. Aber kleine Ziele bringen mich an die großen Ziele und das macht mich echt glücklich. Nimmt euch jeden Tag kleine Ziele vor die euch ans große bringen!

Damals hatte ich euch ja auch erzählt, dass ich ein riesen Problem habe was das aufräumen betrifft. Es sah hier echt nicht mehr schön aus und ich habe kaum noch jemanden reingelassen. Dann ist etwas passiert, was mich so zum nachdenken gebracht hat. Es war Wochenende und ich kam gerade vom einkaufen und da sah ich, dass mein Vater vor der Tür steht. Ich war ziemlich irritiert und er wollte hochkommen. Ich meinte daraufhin nur 'tut mir leid, das geht nicht. Das passt mir momentan nicht' und so lauter Sachen habe ich gestammelt. Naja, er ist dann gegangen und das war irgendwie echt schlimm für mich. Erst da habe ich realisiert wie weit ich es eigentlich kommen lassen habe..

Meine Eltern sind natürlich stutzig geworden weil sie lange nicht mehr bei mir waren. Und dann habe ich mich echt zusammen gerissen und alles aufgeräumt und geputzt. Ich habe extra meine Eltern ein Tag später zum Besuch eingeladen damit ich diesen Druck habe. Und: es hat geklappt! Ich konnte die Wohnung auch ziemlich ordentlich halten, ich lade meine Familie jetzt öfter ein damit sowas nicht mehr vorkommt. Das einzige was mir nach wie vor schwer fällt ist das Geschirrspülen. Das ist für mich echt das schlimmste aber: Ich habe mir eine Spülmaschine gekauft! Mein Papa arbeitet in einem Möbelgeschäft und er kriegt einiges oft viel günstiger. Meine Spülmaschine kostet eigentlich um die 600-700 Euro aber ich habe sie für 300 bekommen Einziges Problem: Sie ist noch nicht da. Sie kommt wahrscheinlich erst nächste Woche Dienstag aber hey, ich habe 2,5 Jahre gewartet da kann ich die nächsten paar Tage auch noch abwarten

Soviel zu den positiven Sachen. Jetzt zu den negativen..

Ich habe das Gefühl das ich teilweise wieder depressiv bin. Ich habe extreme Stimmungsschwankungen. Ich fühle mich oft überfordert in letzter Zeit von allem. Mein Pass ist im August abgelaufen und da ich keinen deutschen Pass weder einen Personalausweis habe, musste das echt dringen erledigt werden. Allein die Tatsache dass es in einer anderen Stadt ist und zwar die Stadt wo mein Ex wohnt (sogar ziemlich in seiner Nähe) hat mich fertig gemacht. Selbst Kleinigkeiten wie Passbilder machen. Ich kann mich momentan kaum ansehn, besonders mein Gesicht mit 3 Kinnen. Das ist grauenvoll. Naja, Papa hatte sich aber bereit erklärt mitzukommen was mir schon sehr weiter geholfen hat. Trotzallem hätte ich am liebsten weiter vor mich hingeschoben. Mein Papa rief mich gestern an und dann hab ich plötzlich angefangen zu heulen. Ich wusste selbst nicht warum, einfach weil mich jede Kleinigkeit überfordert. Aber er hat mich versucht wieder aufzumuntern und wir haben das heute mit dem Pass erledigt. Leute, ich bin so froh darum.

Naja, trotzallem habe ich wieder Tage an denen es mir schlecht geht ohne Grund. Und wisst ihr was mir aufgefallen ist? Wenn es Leuten schlecht geht, versuche ich echt mein bestes und gebe eigentlich ziemlich gute Ratschläge. Mir wurde jetzt schon von einigen gesagt dass ich ziemlich gut im trösten bin. Bitte versteht das nicht falsch, ich möchte mich nicht selbst loben, ich finde zuviel Selbstlob schrecklich. Jedenfalls was ich eigentlich sagen will ist, dass ich darüber nachgdacht habe und mich gefragt habe: Warum setzt du eigentlich nie deine eigenen Ratschläge um? Was würdest du jetzt jemand anderen raten? Und es stimmt. Ich befolge meinen eigenen Ratschläge nicht obwohl ich weiß, dass es mir helfen würde. Sowas muss ich echt umsetzen.

Was mir noch ziemlich aufgefallen ist, dass ich mich sehr alleine fühle in letzter Zeit. Sowas hatte ich echt noch nie so stark. Ich bin eigentlich gerne alleine, aber zur Zeit ist es einfach nur bedrückend. Nach der Trennung mit meinem Ex war ich irgendwann an einem Punkt angelangt wo ich froh war Single zu sein. Denn mein Motto war bis dahin: In einer Beziehung versucht man Probleme zu lösen die man alleine nie hätte. Aber zur Zeit sehne ich mich wirklich sehr nach einem Freund. Ich vermisse dieses Gefühl einfach, gleichzeitig habe ich aber riesen Angst verletzt zu werden. Wenn ich eine Beziehung mit jemanden eingehe, denke ich direkt darüber nach wie schwer eine mögliche Trennung für mich wäre. Ich habe einfach so riesen Angst wieder jemanden zu vertrauen, mich jemanden zu öffnen. Denn je mehr man von sich Preis gibt, desto mehr Angriffsfläche bietet man. Aber das ist nicht der richtige Gedanke, so sollte es nicht sein.

Freunde habe ich momentan keine. Wirklich gar keine. Ich hatte zuletzt noch eine Freundin die allerdings 300 KM von mir entfernt wohnt. Mit ihr ist der Kontakt aber stark zurückgegangen und ich habe das Gefühl das sie auch nicht daran interessiert ist das irgendwie aufrecht zu erhalten..

Ich weiß jetzt wirklich wie es ist keine sozialen Kontakte zu haben. Mein Fazit: Ein Mensch ist nicht füs alleinsein gemacht, egal wie sehr er es behauptet.

Aber mein Gewicht hindert mich einfach daran neue Leuten kennenzulernen. Außer Arbeiten und einkaufen gehen verlasse ich meine Bude nicht. Ich fühle mich extrem unwohl unter Menschen..

Ich werde weiterhin stark an mir arbeiten und wenn ich das nächste Mal blogge möchte ich weiter positive Erlebnisse berichten.

Ich wünsche euch einen schönen Abend

24.3.16 21:45


Neuanfang :)

Hallo meine Lieben!

Ich bin jetzt doch ziemlich froh, dass mein Blog ein Passwort hat, ich hatte oft die Angst, dass jemand mitlesen könnte der es eigentlich nicht sollte. Jedenfalls kann ich jetzt ganz offen sein mit allem und das ist ein schönes Gefühl

Es ist doch wieder ein Weilchen her, dass ich gebloggt habe. Die Zeit vergeht immer so schnell.. Generell ist das Jahr doch super schnell umgegangen, findet ihr nicht?

Eine Sache über die ich jetzt endlich offen reden kann ist mein Gewicht und wie sehr es mich eigentlich belastet. Ich habe den Blog hier nun schon viele Jahre, mein Gewicht schwankte immer von 60 auf 53, dann wieder zurück zur 58, dann zur 68 und dann wieder 60. Das was ich jetzt wiege hätte ich mir in meinen schlimmsten Albträumen nie vorstellen können. Ich wiege ca. 126 Kilo. Ich hoffe, dass ich jetzt niemanden allzu sehr geschockt habe und ich hoffe ihr wisst, dass ich charackterlich immer noch gleich geblieben bin. Ich habe oft das Gefühl die Menschen vergessen das und behandeln einen dann irgendwie anders.. irgendwie negativ anders. Und übrigends bin ich 1.60 groß..

Wie es dazu kam? Naja, ich glaube inzwischen dass ich ein ernsthaftes Problem habe. Ich hatte früher mit meiner Essstörung zu kämpfen, ich konnte/wollte nicht essen und das Essen war mein schlimmster Feind.. Jetzt ist es wieder so ähnlich. Nur, dass ich nicht hunger sondern fresse. Ja wirklich fresse. Für manche ist es vielleicht schwer zu verstehen aber essen ist für mich inzwischen wie eine Sucht geworden. Ich kann euch gar nicht aufzählen wieviele gesundheitliche Probleme ich inzwischen habe. Ich traue mich gar nicht mehr zum Arzt da ich gar nicht hören möchte was alles nicht mehr in Ordnung ist dank meiner Fresssucht. Ich habe niemanden mit dem ich darüber reden kann, ich glaube das würde ich auch nie tun weil es mir einfach so peinlich ist. Grade fällt es mir auch irgendwo schwer das zu erzählen. Ich habe immer Angst dass die Leute dann schlecht von mir denken, sich vielleicht sogar ekeln oder sonstiges..

Ich weiß gar nicht genau wann das alles so angefangen hat. Ich weiß nur, dass es immer schlimmer wurde und ganz schlimm wurde es seitdem ich alleine wohne. Also seit 2 Jahren. Ich habe immer öfter Essen bestellt statt selber zu kochen, seit 2 Jahren habe ich mein Auto und seitdem bewege ich mich kaum noch. Da ich in einem Büro arbeite sitze ich auch nur den ganzen Tag. Es ist wirklich so schlimm geworden..

Ich esse seit Jahren nur fettiges, nur. Entweder hole ich mir essen oder bestelle es. Ich schäme mich grad total das zu erzählen..

Ich möchte gar nicht wissen wieviel Geld ich dafür in den letzten Jahren ausgegeben habe. Die Summe geht sicherlich schon ins 3-stellige..

Was soll ich sagen? Ich hab es verlernt. Ich hab velernt, wie man richtig isst. Ich kenne nur hungern oder fressen. Gesund ernähren geht nicht. Immer wieder versuche ich abzunehmen und immer wieder scheitere ich. Letztens habe ich es wieder versucht und der Tag sah so aus: Morgens 2 Scheiben brot und Abends eine Suppe, das wars. Einfach weil ich nicht weiß wie es funktioniert.. wieviel darf ich essen?

Psychisch geht es mir wirklich schlecht wegen dem ganzen Gewicht. Ich habe keine Freunde mehr, wirklich gar keine. Das Haus verlasse ich nur um arbeiten zu gehen. Ich traue mich nicht mehr in die Öffentlichkeit, es ist mir peinlich. Und noch dazu kommt, dass ich sowieso nicht lange stehen/gehen kann. Das merke ich immer wieder beim einkaufen, nach kurzester Zeit tut mir schon der Rücken weh. Ich hätte NIE gedacht, dass das alles mal so endet. Das Gewicht versaut mir mein ganzes leben. Ich lasse mich gehen, komplett. Früher war ich ein Mädchen was sehr auf sich geachtet hat und auf ihr Aussehen und jetzt? Zähne putzen, anziehen, Haare kämmen und ein Dutt machen und das ist es gewesen. Meine Klamotten passen mir alle nicht mehr denn mein kompletter Kleiderschrank besteht aus Größe XS und S. Ich habe vielleicht 5 Sachen die ich tragen kann... Schminken tu ich mich gar nicht mehr. Oft denke ich mir: wozu denn auch? Es ändert nichts an dem wie ich aussehe..

Ich war immer ein ordentlicher und sauberer Mensch, so hat mich meine Mama erzogen und nur so fühle ich mich wohl. Ihr könnt euch nicht vorstellen wie meine Wohnung teilweise aussah. Einfache Sachen wie aufräumen und putzen fielen und fallen mir schwer. Könnt ihr euch das vorstellen? Besuchen tut mich sowieso keiner da ich keine Freunde habe. Wenn Familienangehörige vorbei kommen wollten hatte ich immer eine Ausrede parat. Wenn es an der Tür klingelt, mache ich nicht auf. Gut, es ist jetzt nicht so schlimm dass man es in irgendeiner weise mit einem Messi vergleichen könnte. Aber ich mag es wenn alles blitzeblank ist.

Und das ist der Punkt wo ich ein Schlussstrich ziehen möchte. Diese Zeilen zu schreiben hilft mir gerade wirklich sehr.

Ich möchte was ändern. Wirklich, wirklich sehr. Ich möchte meine Ernährung umstellen und gesund leben. Ich möchte generell wieder leben und nicht nur überleben. Ich bin ein Mensch der alle 3 Tage einen Neuanfang anfängt, aber diesmal meine ich es ernst. Ich möchte ab morgen anfangen wieder zu kochen und bewusst zu essen, nicht zu fressen.

Ich habe was mit meiner Familie beschlossen, wir möchten alle nächstes Jahr im Juli/August in den Urlaub fahren. An den Strand. Und ich würde NIE so an den Strand gehen. Ich geh ja nicht mal mehr in die Stadt so. Ich war das letzte mal vor 1,5 Jahren in der Stadt und ich wohne 10 Minuten Fußweg von der Stadt entfernt, könnt ihr euch das vorstellen?

Ich möchte einfach so vieles ändern. Ich mache mir in letzter Zeit oft Gedanken über mein Leben. Ich habe jahrelang sehr gelitten, war ein sehr trauriger Mensch. Das möchte ich nicht mehr. Letztes Jahr im Januar war mein Tiefpunkt erreicht als ich versucht habe umzubringen, tiefer kann ein Mensch gar nicht mehr sinken. An einem Tag wurde plötzlich alles anders und ich habe gemerkt, dass ich für Dinge die mir wichtig sind kämpfen muss. Dass ich was ändern muss. Seitdem geht es mir eigentlich ganz gut. Ja, ich bin dick. Aber ich liebe mich trotzdem irgendwo selber und respektiere mich selber. Selbsthass habe ich keinen, ich bin meinem Körper dankbar für das was er tagtäglich leistet. Jedenfalls hat es lange gebraucht bis ich das endlich verstanden habe aber ich möchte jeden Lebensabschnitt wertvoll leben. Ich möchte nichts bereuen. Die Zeit die wir auf der Erde haben ist viel zu kurz, ich möchte diese Zeit nutzen.

Ich habe eben schonmal angefangen indem ich mein Wohnzimmer aufgeräumt und geputzt habe. Für einige wird das jetzt lächerlich klingen aber ich bin froh das geschafft zu haben. Ich werde mich gleich noch an die Küche machen und die restlichen Räume wie Flur, Bad und Schlafzimmer werden tag für tag abgearbeitet. So dass ich mich wieder wohl fühlen kann und dann lasse ich es NIE wieder so weit kommen

Ich glaube ich habe für heute wirklich genug geschrieben, bewundernswert wenn ihr es bis hier hin geschafft habt :D

Falls euch mein Essverhalten interessiert könnt ihr mir ja auf Instagram folgen: healthy_eating_starts_here

dazu möchte ich noch etwas sagen, bitte bitte erwartet nicht dass es sofort von 0 auf 100 losgeht. Das wird nicht klappen, ich kenne mich. Ich möchte ein NORMALES Essverhalten wieder erlernen, das heißt dass es auch mal Nudeln oder ähnliches geben wird.

Ich danke euch vom ganzen Herzen fürs lesen und dafür, dass einige schon jahrelang meinen Blog lesen

das alles bedeutet mir wirklich viel.

Macht das beste aus eurem Leben meine Lieben, es wird sich IMMER lohnen!

Ganz viel Liebe an euch ♥

1.11.15 21:18


Passwort

Guten Morgen ihr Lieben,

ich melde mich nur ganz kurz weil ich sagen wollte dass es ab Sonntag/Montag ein PW für mein Blog geben wird. Ich habe das Gefühl nicht frei schreiben zu können aus Angst jemand den ich kenne liest mit.

Falls ihr Interesse an dem PW habt dann schreibt mir eine ne Mail: Passwort.myblog@outlook.de

 

Ich wünsche euch noch einen schönen restlichen Tag!  

29.10.15 07:53


Ich habe einen Entschluss gefasst!

Hallo meine Lieben!

Es ist schon wieder eine ganze Weile her, als ich das letzte mal gebloggt habe. Die Zeit vergeht immer so rasend schnell! Wir haben schon August! Mir kommt es so vor als wäre es gestern gewesen als Silvester war!

Vorallem ist mir aufgefallen, je älter man wird desto schneller vergeht die Zeit. Ich bin vor einem Monat 20 Jahre alt geworden, 20! Vor genau 5 Jahren habe ich diesen Blog erstellt. Und ich bin so froh drüber. Auch wenn auf Myblog nicht mehr soviel los ist wie damals, hier hängen viele Erinnerungen dran und manchmal lese ich mir ganz alte Blogeinträge von mir durch.

Nochmal auch ein ganz dickes DANKE an die lieben Personen die meinen Blog immernoch aufrufen und das nach Jahren. Mir bedeutet das wirklich unendlich viel!

 

Als ich das letzte mal gebloggt habe, hatte ich euch ja gesagt dass ich noch nachträglich was bloggen werde zu einer bestimmten Situation. Den Text den ich in der Nacht geschrieben habe ist noch abgespeichert, allerdings spinnte Myblog öfter bei mir in letzter Zeit. Letztendlich bin ich aber doch froh, den Text nicht gebloggt zu haben. Mir ging es da irgendwie sehr schlecht, aber ich hatte einen Entschluss gefasst: Die Vergangenheit loszulassen.

 

Es ging um meinen Ex, mit dem ich 1,5 Jahre zusammen war und der mir viel bedeutet hat. Vor 3 Tagen habe ich allerdings was gesehen, wovor ich mich echt lange gefürchtet habe.

Ich möchte nur noch einmal kurz sagen, dass mir wirklich viel an ihm lag, ich glaube bis vor wenigen Monaten hätte ich ihn noch zurückgenommen. Für alle die es nicht wissen: Er hat mich vor ca. 1,5 Jahren verlassen wegen meinen Depressionen. Er hat den Kontakt komplett abgebrochen und ich habe seit letztes Jahr März nichts mehr von ihm gehört/gelesen/gesehen. Bis vor 3 Tagen.

 

Wie ich schon sagte, hatte ich IMMER Angst vor diesem Tag, vor dem Tag an dem er eine neue Freundin hat. Ich dachte immer, wenn es so weit ist, werde ich sterben vor Schmerz. Ich habs gesehen, und wie ihr seht, lebe ich noch! Er hat eine neue Freundin, und es tat mir nichtmal weh. Ich war irgendwo nur geschockt. Ich dachte eigentlich, dass ich noch Gefühle für ihn hätte, aber in der Nacht als ich (noch weinend) beschlossen habe, Vergangenheit Vergangenheit sein zu lassen, hat es anscheinend wirklich geklappt.

 

Ich muss zugeben, dass ich seitdem ein paar Mal ziemlich unten war. Ihr fragt euch jetzt sicherlich warum, ja das habe ich mich auch gefragt. Eigentlich war es mir ja egal, dass er jemand neues hat. Ich weiß auch, dass das nicht lange halten wird. Ich zweifel ehrlich gesagt daran, dass er sie überhaupt liebt. Aber ich denke ich bin nicht in der Position das zu beurteilen.

 

Jedenfalls saß ich gestern noch weinend auf der Couch und dachte mir: Okay moment mal, warum weinst du eigentlich? Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich den Grund zu wissen. Wir sind wie gesagt seit 1,5 Jahren getrennt und von dem was ich beurteilen kann, sieht er jetzt ziemlich glücklich aus. Nicht auf die Sache mit der Freundin bezogen, ich meine er sieht KOMPLETT glücklich und zufrieden aus. Und ich glaube ich war einfach nur sauer/traurig, weil ich es nicht bin.

Ich habe seit Jahren das Gefühl, ich häng an der selben Stelle fest. Okay, ich weiß, dass ich viel erreicht habe. VIeles, worauf ich echt Stolz bin. Dass ich meine Ausbildung erfolgreich beendete habe, hat mich echt glücklich gemacht. Aber das ist nicht alles. Gleichzeitig fallen mir viele Dinge auf, die mich stören an mir und meinem Leben. Und ich glaube, ich habe endlich den Entschluss gefasst meine Situation zu ändern. Und damit meine ich nicht nur mein Äußerliches, sondern mein KOMPLETTES Leben.

 

Klar habe ich eine abgeschlossene Ausbildung und einen festen Arbeitsplatz, aber was nützt mir das, wenn es mich nicht glücklich macht? Seit Jahren gehe ich ungerne arbeiten, ich dachte lange es liegt an dem Betrieb. Klar, es hat viel damit zutun. Aber die Frage ist: Macht mich der Gedanke wirklich glücklich noch mehr als 45 Jahre in einem Büro zu sitzen? Ich glaube nicht. Ich habe soooo lange gebraucht um zu realisieren, dass das das einzige Leben ist was ich habe. Man weiß nie wann es zu Ende ist, aber es wird NIEMAND auf dich zu kommen und sagen: hey, du hast bis an dein lebensende Dinge getan die dich nicht glücklich gemacht haben, du hast dein Leben NICHT so gelebt wie du es dir gewünscht hast - hier du kriegst ne 2. Chance. Nein, sowas passiert nicht.

Ich habe damals schon immer gesagt: Ich möchte später mit 70 Jahren, wenn ich alt und grau bin, nicht im Schaukelstuhl sitzten und mich darüber ärgern WIE ich mein Leben gelebt habe. Ich möchte glücklich sein und nichts bereuen. Und wenn es so weiter läuft, werde ich das nicht werden.

Ich bin jetzt 20 Jahre alt, ich kann mein Leben noch ändern.

Etwas was ich mir schon seit Jahren wünsche ist anderen Menschen zu helfen. Menschen denen es ging wie mir, die mit Depressionen kämpfen und nicht weiter wissen. Diesen Wunsch habe ich schon so lange und nichts macht mich glücklicher als einem Menschen den es nicht gut geht, helfen zu können. Ich habe oft darüber geredet, viel darüber nachgedacht, aber nie wirklich etwas getan. Weil ich nie wusste wie ich das anpacken soll. Zeitweise habe ich versucht Menschen zu helfen, obwohl ich selber noch in meiner Depression steckte. Und das ist nicht der richtige Weg. Ich möchte 100 % okay sein, bevor ich anderen helfe. Und ich habe immer mehr das Gefühl ich bin auf einem guten Weg.

 

Es gibt noch etwas, worüber ich eigentlich schon nachdenke seitdem ich ein Kind bin. Ich habe aber kaum mit anderen darüber geredet, da ich selber überzeugt war, dass das nie passieren wird. Und zwar: Ich denke seit Jahren darüber nach 1 Jahr in die USA zu gehen als AuPair. Ich glaube das würde mir viel Lebenserfahrung bringen und mir auch dabei helfen herauszufinden was ich wirklich will. Ich habe in Deutschland nicht viel was mich hier hält, Dinge die mir HIER wichtig sind kann ich an einer Hand abzählen.

Allerdings möchte ich NICHTS überstürzen, sowas muss guuuuut überlegt sein, wirklich sehr gut. Ich weiß, dass das kein Urlaub ist, sondern man auch arbeiten muss. Allerdings glaube ich, dass mir das halt viel Lebenserfahrung bringt, und was ist 1 Jahr von meinem Leben, wenn ich vielleicht noch 50-70 Jahre zu leben habe?

Ich würde es frühstens sowieso erst nächstes Jahr machen. Ich habe momentan einen Jahresvertrag der geht bis nächstes Jahr Mai, danach könnte ich das machen. Aber wie gesagt, das steht noch nicht zu 100 % fest.

 

Ich habe momentan Urlaub, noch 1 Woche. Insgesamt habe ich 3 Wochen, aber 2 Wochen habe ich eigentlich nur damit verschwendet den ganzen Tag Zuhause zu gammeln. Ich möchte jetzt endlich was produktives tun!

Das musste ich alles mal aus meinem Kopf kriegen, es fühlt sich total gut an das alles aufgeschrieben zu haben!

Ich möchte endlich durchstarten und mich nicht noch in 5 Jahren beschweren dass ich nicht weiter komme!

 

Ich wünsche euch alle einen schönen Tag,

danke fürs lesen ♥

3.8.15 01:48


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